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Eine jüngst veröffentlichte Studie hat untersucht, wie das Immunsystem von Patienten mit eingeschränkter B-Zell-Funktion auf eine SARS-CoV-2-Infektion oder -Impfung reagiert und konnte überraschende Ergebnisse liefern.

Weiterlesen: T-Zellen bieten Patienten mit B-Zell-Defizienz einen wirksamen Schutz vor COVID-19

Eine Studie aus dem Fachjournal Neurology konnte zeigen, dass einer Multiplen Sklerose (MS) auffallend oft bestimmte Erkrankungen vorausgehen. Die Arbeit untersuchte mehr als 20 000 Probanden, die entweder gesund oder kürzlich an einer Multiplen Sklerose erkrankt waren. Zudem wurden Patienten mit Morbus Crohn und Lupus eingeschlossen.

Weiterlesen: Bestimmte Erkrankungen könnten „Frühwarnzeichen“ einer Multiplen Sklerose sein

Jüngste Forschungsergebnisse einer schwedischen Beobachtungsstudie deuten darauf hin, dass durch eine autologe hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSZT) der Verlauf der schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose (MS) sicher verlangsamt werden kann.

Weiterlesen: Stammzelltherapie bei Multipler Sklerose – bald eine Standardbehandlung?

Ein Team von Wissenschaftlern der Seoul National University und dem Center for Nanoparticle Research hat eine vielversprechende Lösung für die Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) entwickelt. Im Wesentlichen sollte eine ideale Therapie autoimmuner Erkrankungen nicht nur eine suffiziente Linderung von Symptomen bezwecken („symptomatische“ Therapie), sondern das Immunsystem auch in seinen normalen, ausgewogenen Zustand zurückversetzen („kausale“, die Krankheitsursache adressierende Therapie). 

Weiterlesen: Innovative Nanopartikel-Therapie zur Rheuma-Behandlung entwickelt

Verschiedene Autoimmunerkrankungen (wie bspw. systemische Sklerose oder Lupus) werden durch autoreaktive B-Zellen verursacht, die ihre Antikörper gegen den eigenen Organismus richten. Normalerweise werden B-Zellen im menschlichen Knochenmark daraufhin „trainiert“, körpereigene von fremden Zellmustern zu unterscheiden– autoreaktive B-Zellen werden dabei normalerweise automatisch eliminiert (sog. „zentrale Toleranz“). Manchmal versagen diese Sicherheitsbarrieren jedoch und es kommt zu Autoimmunität.

Weiterlesen: Neuartige B-Zell-Therapie – eine Alternative zu CAR-T?

Eine kürzlich durchgeführte Studie einer amerikanischen Forschungsgruppe hat einen spezifischen Biomarker des Morbus Bechterew (syn. Spondylitis ankylosans) identifiziert. 

Weiterlesen: Biomarker für Morbus Bechterew könnte die Therapie entscheidend verbessern

Wiener Forscher konnten ein Protein entdecken, das mit der Entstehung von autoimmunen Erkrankungen in Verbindung steht. Somit könnte es zum Angriffspunkt neuartiger Therapien werden.

Zum vollständigen Artikel: https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/news/2023/news-im-september-2023/autoimmunerkrankungen-protein-als-potenzieller-neuer-ansatzpunkt-fuer-therapien-entdeckt/

Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Ingwerpräparate wirksam bei autoimmunen Entzündungen sein können. Die in JCI Insight veröffentlichte Studie untersuchte die Auswirkungen von Ingwerzusätzen auf bestimmte weiße Blutzellen, die sog. Neutrophilen Granulozyten.

Weiterlesen: Ingwerpräparate könnten Autoimmunerkrankungen entgegenwirken

Forscher an der Pritzker School of Molecular Engineering der University of Chicago haben einen revolutionären Therapieansatz entwickelt, der in Laborversuchen Effekte auf autoimmune Krankheiten wie Multiple Sklerose (MS) und Typ-1-Diabetes zeigte.

Weiterlesen: Neuartige "Impfung" hat therapeutischen Effekt bei Multipler Sklerose und anderen Autoimmunerkrankungen

Eine Arbeitsgruppe aus Österreich konnte zeigen, warum Autoimmunerkrankte, welche mit einem TNF-α-Blocker behandelt werden, nach einer SARS-CoV-2 Impfung nur eine eingeschränkte Impfschutzwirkung aufweisen. Die Ergebnisse der Arbeit lassen sich auch auf andere Impfungen übertragen.

Zum vollständigen Artikel: https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/news/2023/news-im-september-2023/ursache-fuer-raschen-impfschutz-verlust-bei-autoimmunerkrankungen-entschluesselt/