| Polyneuropathie, chronisch-inflammatorisch demyelinisierende (CIDP)
Bei der Gruppe der Polyneuropathien handelt es sich um Erkrankungen der peripheren Nerven, die häufig zu Ausfällen der motorischen, sensiblen oder vegetativen Systeme an den betroffenen Körperteilen führen.
Die häufigsten Ursachen für eine Polyneuropathie in den westlichen Ländern stellen der Diabetes mellitus und die Alkoholkrankheit dar.
Bei der chronisch-inflammatorischen (entzündlichen) Polyneuropathie handelt es sich um eine immunvermittelte Sonderform., die in ihrer Ätiologie noch nicht ganz geklärt ist. Da sie unter anderem aber auf Immunsuppressiva anspricht, geht man von einer Autoimmun-Erkrankung aus.
Man kann zwei Formen unterscheiden: mit oder ohne einer monoklonalen Gammopathie (Steigerung der Synthese von einem Immunglobulin)
| Häufigkeit |
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Die Häufigkeit aller Polyneuropathie-Formen beträgt etwa 40 auf 100.000 Einwohner |
| Symptome |
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Als Symptome treten häufig motorische und/oder sensible Störungen in den Beinen auf, die sich hier in aller Regel symmetrisch manifestieren. |
| Diagnose |
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Die Symptome führen schnell zur Diagnose einer Polyneuropathie. Schwieriger gestalltet sich die Abgrenzung der einzelnen Formen. |
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Häufig findet sich im Liquor (Nervenwasser) ein erhöhtes Eiweiß |
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Bei der Form mit monoklonaler Gammopathie lässt sich das spezifische Immunglobulin nachweisen. |
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Nervenbiopsie |
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