Screening von Speichelproben könnte Diagnostik der rheumatoiden Arthritis verbessern

Bei der Behandlung entzündlicher Gelenkserkrankungen ist eine frühe und differenzierte Diagnosestellung von äußerster Wichtigkeit, um krankheitsbedingten Komplikationen rechtzeitig vorzubeugen. Die Osteoarthritis (OA) und die rheumatoide Arthritis (RA) sind dabei zwei pathologische Erscheinungsformen, die grundsätzlich voneinander unterschieden werden müssen.

Um die Sicherung einer eindeutigen Diagnose zu verbessern, überprüften chinesische Forscher um Arbeitsgruppenleiter Lei Zhang, ob die Zusammensetzung der Bakterienbesiedlung im Mund diagnostische Hinweise auf die Ursache der Entzündung geben könnte. Durch den Vergleich von Speichelproben betroffener Patienten konnten die Forscher dabei acht Bakterien identifizieren, die künftig als „Biomarker“ Hinweise darauf geben könnten, ob es sich bei bestehenden Gelenksentzündungen um OA oder RA handelt. Weiterhin werfen die Wissenschaftler die Frage auf, in wie fern die bakterielle Besiedlung selbst Einfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen könnte, um bestehende Therapien in Zukunft zu verbessern.

Quelle: Nature Scientific Reports

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