Neue Projekte

Hier finden Sie eine Liste mit aktuellen Projekten.


 

1. Entwicklung von Zelltherapien für Autoimmunerkrankungen

Projekt-Leiter:

Prof. Dr. med. Fred Fändrich, Klinik für Angewandte Zelltherapie
UKSH Campus Kiel (email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Prof. Dr. med. Dieter Kabelitz, Institut für Immunologie
UKSH Campus Kiel (email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Im Rahmen von Autoimmunerkrankungen kommt es zur fehlgesteuerten Immunantwort gegen körpereigene Zellen oder Antigene. Obwohl konventionelle immunsuppressive Medikamente bei vielen Autoimmunerkrankungen klinisch sehr wirksam sind, beeinflussen diese Medikamente das Immunsystem insgesamt und nicht nur die fehlgesteuerte Reaktivität gegen körpereigene Bestandteile. Aus immunologischer Sicht ist es wünschenswert, die verloren gegangene Toleranz gegenüber den körpereigenen Antigenen wieder herzustellen und damit die Autoimmunität zu beenden. In diesem Projekt entwickeln wir zellbasierte Strategien zur Therapie von Autoimmunerkrankungen. Eine Untergruppe von Makrophagen, die sogenannten M2 Makrophagen, zeichnen sich durch immunregulatorische Aktivität aus. M2 Makrophagen könne aufgrund ihrer Produktion von inhibitorischen Botenstoffen wie Transforming Growth Factor- und Interleukin-10 die Aktivierung von Immunzellen blockieren. Wir entwickeln Verfahren zur Herstellung und Charakterisierung dieser Zellen, die zunächst im Rahmen von Heilversuchen zur Behandlung von solchen Patienten eingesetzt werden sollen, bei denen konventionelle immunsuppressive Medikamente nicht (mehr) wirksam sind.

2. Innovative Analyse von Immunzell-Funktion bei Autoimmunerkrankungen

Projektleiter:

Prof. Dr. med. Dieter Kabelitz, Institut für Immunologie
UKSH Campus Kiel (email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Autoimmunerkrankungen sind durch eine fehlgesteuerte Aktivierung des Immunsystems gegen körpereigene Bestandteile gekennzeichnet. Um Autoimmunerkrankungen spezifischer als bisher behandeln zu können, sind sehr genaue Kenntnisse zur Funktionsstörung der Immunzellen erforderlich. Eine weit verbreitete Methode zur Erfassung des Immunstatus ist die durchflußzytometrische („FACS“) Analyse von Untergruppen der Immunzellen (z.B. Helferzellen, Suppressorzellen, B-Zellen, etc). Diese Methode ist gut geeignet, um quantitative Veränderungen in der Anzahl der Immunzellen z.B. im Blut zu bestimmen, erlaubt aber keine Aussage zur Funktion der Zellen. In diesem Projekt wird eine erst seit kurzem verfügbare neue Methode angewendet, um die Funktionsfähigkeit der Immunzellen bei Autoimmunerkrankungen zu untersuchen. Das „ImageStream“ Zytometer erlaubt es, die Aktivierbarkeit von Immunzellen auf Einzelzell-Ebene zu messen und zu quantifizieren. Hierdurch kann auch sehr genau der Einfluß von immunmodulatorischen Wirkstoffen auf die Aktivierung von Immunzellen bestimmt werden. Bevor diese innovative Methode im Routinebetrieb eingesetzt werden kann, sind jedoch zahlreiche Kontrollmessungen erforderlich. Die Etablierung der Methode zur Anwendung für die Immundiagnostik bei Autoimmunerkrankungen erfolgt im Rahmen dieses Projekts.




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