Mischkollagenose

Sharp-Syndrom
(Mixed connective tissue disease, Mischkollagenose)

Aufgrund der stetigen Aktualität verweisen wir hiermit auf den zugehörigen Wikipedia-Artikel:

Link zu Wikipedia

Das in der Regel relativ gutartig verlaufende Sharp-Syndrom ist gekennzeichnet durch das Überlappen verschiedener Bindegewebserkrankungen.

Symptome

  • Im Vordergrund steht eine Raynaud-Symptomatik (siehe CREST-Syndrom)
  • Sklerodermie-ähnliche Hautveränderungen, die von einer Ösophagusbeteiligung begleitet sein können.
  • Symptome eines systemischen Lupus Erythematodes, einer Polymyositis oder einer rheumatoiden Arthritis können auftreten.
  • eine Herz-, Nieren- oder ZNS-Beteiligung ist selten.


Diagnose

  • Im Labor findet sich bei etwa 60% der Erkrankten der Rheumafaktor (siehe rheumatoide Arthritis).
  • Nachweis von antinukleären Antikörpern (ANA) bei nahezu allen Patienten.
  • Beweisführend bei typischem Krankheitsbild ist der Nachweis von Anti-nRNP-Antikörpern in hoher Konzentration.


Therapie

  • Nichtsteroidale Antiphlogistika und gegebenenfalls Steroide in geringer Dosierung
  • Eine immunsuppressive Therapie ist in der Regel nicht notwendig


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