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Erhöhtes Thromboserisiko bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
Erhöhtes Thromboserisiko bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
D.S. 01.12.2004
Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie dem Morbus Crohn oder der Colitis ulcerosa scheint es ein erhöhtes Risiko für das Entstehen einer Thrombose zu geben.  
In einer Studie der Universitätsklinik Wien wurden insgesamt 1068 Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen (davon 618 Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, 243 Patienten mit rheumatoider Arthritis und 207 Patienten mit Zöliakie) sowie 707 gesunde Kontrollpatienten auf ihr Thromboserisiko hin analysiert.
Am signifikantisten fiel das Ergebniss bei den Patienten mit chronisch-entzündlichen Damrerkankungen aus. 6,2 Prozent von ihnen (im Gegensatz zu 1,6 Prozent bei den nicht erkrankten Kontrollpersonen) erlitten in ihrem Krankheitsverlauf thromboembolische Komplikationen. 60 Prozent dieser Patienten hatten zum Zeitpunkt der Thromboembolie entweder eine aktive Erkrankung, eine Stenose, eine Fistel oder einen Abszess.
Bei den anderen untersuchten Erkrankungen fand sich zwar ebenfalls ein erhöhtes Risiko, jedoch fiel dieses mit 2.1% Prozent für die Patienten mit rheumatoider Arthritis und 2,5% für die an Zöliakie erkrankten Pateinten deutlich geringer aus.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=15016749




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