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Fettsäuren in der Therapie der rheumatoiden Arthritis
Fettsäuren in der Therapie der rheumatoiden Arthritis
D.S. 25.10.2004
Einer Studie des Numico Research in Wageningen (Niederlande) zufolge könnte sich eine langfristige Therapie mit Omega-Fettsäuren günstig auf den Verlauf der rheumatoiden Arthritis auswirken.  
In der Studie wurden 55 Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe erhielt über vier Monate ein Präparat aus Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die andere Hälfte ein Placebo.  
Zwar änderte sich im Verlauf der Studie nichts an den Symptomen der Patienten, bei der Gruppe die das Verum erhielt, konnte jedoch ein deutlich erhöhter Vitamin E-Spiegel im Blut nachgewiesen werden.
Vitamin E spielt im Körper eine gewichtige Rolle als sogenanntes Antioxidans. In dieser Funktion schützt es die Zellmembran vor freien Radikalen, die durch Stoffwechselvorgänge entstehen oder aus der Umwelt aufgenommen werden. Die freien Radikale werden mit der Entstehung von Krankheiten und Alterungsprozessen in Verbindung gebracht.
Des weiteren vermutet man, dass Vitamin E eine antiinflamatorische (entzündungsshemmende) Wirkung hat.  
Durch diese beiden Mechanismen könnte sich der erhöhte Vitamin E-Spiegel längerfristig positiv auf den Verlauf der rheumatoiden Arthritis auswirken.
http://www.nature.com/cgi-taf/DynaPage.taf?file=/ejcn/journal/v58/n6/abs/1601883a.html&dynoptions=doi1095005829




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