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Metalloproteinase-Inhibitoren in der Psoriasis-Therapie
Metalloproteinase-Inhibitoren in der Psoriasis-Therapie
D.S. 01.09.2004
Forschern an der Universität Bonn ist es gelungen, einen neuen vielversprechenden Behandlungsweg in der Psoriasis-Therapie zu begehen.
Laut neuen Erkenntnissen wird die übermäßige Hautschuppung bei der Psoriasis durch ein spezielles Eiweißmolekül, das "sAPP alpha", angeregt. Dieses entsteht in der Haut durch das Einwirken des Enzyms "alpha-Sekretase".
Durch den Einsatz spezieller Wirkstoffe aus der Gruppe der Metalloprotease-Inhibitoren lässt sich die Aktivität dieses Enzyms hemmen, so dass sich dessen Aktivität in ersten Versuchen im Reagenzglas um etwa 80% bremsen ließ.  
Bei nun durchgeführten Experimenten an Hautzellkulturen von Psoriasis-Patienten konnten diese Ergebnisse bestätigt werden. Der hemmende Effekt hielt jedoch lediglich für etwa drei Tage an, so dass eine Therapie mit großer Regelmäßigkeit durchgeführt werden müsste.
In der Studie fiel ebenfalls positiv auf, dass das Medikament selbst in einer um das fünffache erhöhten Konzentration anscheinend keinerlei toxische Nebenwirkungen auf die Keratinozyten zeigte.  
Leider befindet sich dieser Therapieansatz erst am Anfang der Entwicklung. In den nun folgenden Schritten sind Tierversuche und erste Untersuchungen an freiwilligen Probanden geplant. Bis zur Marktreife wird es allerdings noch eine ganze Weile dauern.
http://www.uni-bonn.de/Aktuelles/Presseinformationen/2004/372.html




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