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Statine in der Behandlung der Multiplen Sklerose
| Statine in der Behandlung der Multiplen Sklerose |
| D.S. 30.07.2004 |
An der Universität in Charleston, South Carolina, wurde eine Pilotstudie zur Behandlung der Multiplen Sklerose mit Statinen durchgeführt.
Bei dem in der Studie verwendeten Simvastatin handelt es sich um ein Medikament aus der Gruppe der HMG-CoA-Reduktasehemmer. Diese Medikamentengruppe wurde ursprünglich für die Behandlung der Hypercholesterinämie entwickelt, da sie zu einer Abnahme der LDL ("schlechtes Cholesterin") im Blut führt.
In der unter der Leitung von Timothy Vollmer durchgeführten Studie wurden insgesamt 28 Patienten zwischen 18 und 55 Jahren mit klinisch verifizierter schubförmiger Multpiler Sklerose und im MRT nachweisbaren Läsionen untersucht. Keiner der Patienten erhielt zu dem Zeitpunkt eine Therapie mit Interferonen.
Die Probanden bekamen über ein halbes Jahr jeden Tag 80mg Simvastatin und wurden in regelmäßigen Abständen erneut mit Hilfe des MRTs auf Läsionen im Gehirn untersucht.
Das Ergebnis war interessant. Nach sechs Monaten Studiendauer stand fest, dass sich die Anzahl und das Volumen der Läsionen um 41 Prozent vermindert hatte. Jedoch wurde im Vergleich zur Zeit vor der Behandlung weder eine Reduktion der Schübe noch eine Besserung der klinischen Symptomatik beobachtet.
Nach den Ergebnissen dieser ersten Studie darf man auf die Ergebnisse größerer randomisierter kontrollierter Studien gespannt sein.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/utils/lofref.fcgi?PrId=3048&uid=15145635&db=pubmed&url=http://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0140673604162053
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